Die Kesselguckerschule
2. Kapitel
Wir stellen und nach Möglichkeit hinter den Dreh-Croupier, da die Amitische mehr
und mehr im Kommen sind, auch vor den Dreher.
Nach dem Kugelabwurf verfolgen wir, welche Zahlen unter der 12 Uhr Raute
sind, wenn die Kugel die Raute passiert. Wir merken uns die Zahl von der
dritten, vierten, und fünften Kugelumdrehung.
Dann beobachten wir, wo die Kugel fällt. Das kann beispielsweise bei der 10
sein. Zum LIEGEN kommt sie erst bei der Zero. Das interessiert jedoch nicht.
Entscheidend für unsere Orientierung ist der Fallbereich, also die 10.
Für
dieses Beispiel unterstellen wir, dass in der fünften Umdrehung die 10 bei der
Kugelpassage unter der 12 Uhr Raute war. Die Kugel ist zwar in der Zero
gelandet, aber GEFALLEN ist sie bei der 10.
Beim nächsten Wurf läuft unsere Beobachtung nach dem gleichen Schema ab. Die
Zahl, die wir in der fünften Umdrehung gesehen haben sei die 17. Diesmal fällt
die Kugel sauber und landet in der 6. Dann würden wir uns in den folgenden
Würfen genau daran orientieren.
Andere Variante wäre, wenn wir um im Beispiel zu bleiben bei der 12 Uhr Raute
die 17 gesehen hätten, die Kugel bei Rechtsdrehung aber in der 22 gelandet wäre.
Dann würden wir uns an der 15 Uhr Raute orientieren.
Es ist also gegebenenfalls eine ständige Anpassung an die Rauten
erforderlich.
Zu Zeiten der ungeschliffenen Stege und Elfenbeinkugeln und einem schönen
Caro-Kessel, wurde damit weit über die vom User "EB" angegebenen Margen hinaus
gewonnen.
Heutzutage, im Zeitalter der Ultraleichtkugeln trifft man nur relativ selten
auf günstige Bedingungen.
Es gibt aber noch andere, kurzfristige ERSCHEINUNGEN, die sich verwerten
lassen, trotz, oder gerade wegen der Ultraleichtkugeln:
Man spielt die Zahl, an der der Dreh-Croupier einwirft, der/drei, es kann
aber auch der gegenüberliegende Bereich sein...
Auf jeden Fall lohnt, es sich ein Auge darauf zu haben, wenn man sowieso „vor
Ort“ ist.
Viel Erfolg
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