spacer

Die Kesselguckerschule

5. Kapitel: Der Ablauf des Spiels von "Sachse"

"Beim Abwurf der Kugel", so Kaisan, gucke er noch in den Kessel "wie das Schwein ins Uhrwerk".

Unmittelbar danach versucht er hingegen die Geschwindigkeit des Kessels (früher mit der Stoppuhr - heute ohne, da verboten) möglichst genau zu schätzen. Danach "kümmert" er sich mich um die Kugel: läuft sie ruhig? klappert sie?  hat sie Drall und eiert? wann wird sie wo einschlagen?

Die Relation der Geschwindigkeiten von Kessel und Kugel ist als fertiges Raster in seinem Kopf. "Das muss ich nicht neu berechnen", so Kaisan, "ich muss mich lediglich an die von Coup zu Coup wechselnden Geschwindigkeiten des Kessels und der Kugel anpassen und wenn ich das nicht schaffe oder mich nicht richtig entscheiden kann, spiele ich nicht. Das passiert in 20 - 50% aller Spiele." 

spacer » 1. Kapitel: Die Methode
» 2. Kapitel: Ergänzung
» 3. Kapitel: Die "Sachsenmethode"
» 4. Kapitel: Kriterien zum Spielen
» 5. Kapitel: Der Ablauf des Spiels
» 6. Kapitel: Der Rauteneffekt
» 7. Kapitel: Prognoseabweichungen


© Copyright 2007-2010, kesselgucker.de; Impressum
spacer