Die Kesselguckerschule
6. Kapitel: Der Rauteneffekt
Wenn nur eine Raute getroffen würde und der Kessel fast steht, wäre es
tatsächlich ganz einfach. Beides kommt in der Praxis allerdings nicht vor
Dass eine Raute häufiger getroffen wird als andere ist dagegen die Regel. Das
hat aber leider den Nachteil, dass die Kugel die Raute aus den
unterschiedlichsten Winkeln erwischt. Deshalb ist die folgende Streuung oft so
weit gefächert, dass der Vorteil sich wieder aufhebt, bzw. sogar ins Gegenteil
umschlagen kann. Die meisten Rauten sind karoartig. Das heißt, sie können im
Oberteil getroffen werden, dann springt die Kugel darüber und läuft nach vorn.
Sollte der Ball aber nur noch mit letzter Kraft angekommen sein, stürzt er vom
Unterteil der Raute steil nach unten und bleibt liegen oder macht sogar einen
schneckenartigen Rücksprung. Ich bin übrigens auch nicht Scotts Meinung, was das
Alter der Kessel angeht. Mir sind neue ohne Gebrauchsspuren lieber. Es gefällt
mir besser, wenn alles neu ist, und kommt meinem Spiel entgegen, wenn die Rauten
möglichst gleichmäßig im selben Winkel getroffen werden. |
 |
Kapitel
» 1. Kapitel:
Die Methode
» 2. Kapitel:
Ergänzung
» 3. Kapitel:
Die "Sachsenmethode"
» 4. Kapitel:
Kriterien zum Spielen
» 5. Kapitel:
Der Ablauf des Spiels
» 6. Kapitel:
Der Rauteneffekt
» 7. Kapitel:
Prognoseabweichungen
|